mmmh

rinderzunge
die mir die sorgen vom wangenknochen reibt

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frizzante

die meisten menschen haben nichts interessantes zu sagen
aber das interessante daran ist
was sie sagen
wenn sie nichts interessantes zu sagen haben

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ave

manchmal muss man publizieren um anschließend zu resignieren

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NIETZSCHE LACHT MICH AUS

Utopien Träume Anfänge
in
Künsten, Philosophie und Wissenschaft

Die Utopie als Raum einer träumerischen Möglichkeit, die sich jenseits den Einschränkungen der Realität als ein sich selbst entfaltendes Blatt uns entgegen und gleichzeitig aus uns heraus dem Betrachter emporstreckt, ist seit den Anfängen der philosophischen Überlegung eine Thematik, die nicht nur rein theoretisch, sondern auch praktisch zur Beschäftigung mit ihr aufruft. Von „Dada als Kinderlachen“ in Kriegszeiten zur künstlerischen Gegenüberstellung der Absurdität bishin zu den Piraten als Symbol der Befreiung bei Kathy Acker und dem Konzept der Libertatia, lässt sich der Traum der Utopie in differenzierter Interpretation mitverfolgen.
Um der Zeit zu entkommen muss man in einem Rhythmus mitschwingen und dafür vollkommen unzeitgemäß manchmal ein paar Takte auslassen. Wir Wanderer entsprechen nur der Geschwindigkeit, die unsere Schritte dem Pfad diktieren, nicht den Vorstellungen der Postmoderne, oder wie wir das kontemporäre Ignorieren von einem – sei es politisch, sei es gesellschaftlich – Äraende im Nachhinein noch bezeichnen werden. Denn nur die Überlegung schafft, was die Kunst versucht zu sagen, was die Wissenschaft versucht zu beschreiben, was sich als dumpfes Gefühl in einem kollektiven Bewusstsein anbahnt. Die Utopie dient im Auftrag der Euphorie, die sich nur dann erfahren lässt, wenn man vertraut. Die Utopie gilt all den Denkern, die in den Grenzen des Begreifbaren das Hoffen als Naivität der Kinder für sich gewinnen. Die Utopie ist das, was uns nach vornedrängt, wenn wir im Tanze zwischen Todestrieb und Sucht nach Leben für einen Moment zur Ruhe kommen wollen. Das Innehalten bleibt der Anfang eines grundsätzlich bloß kurzem Traum, vielleicht durch seine Schönheit verlockend, aber in seinem Inhalt erschöpflich. Sich zufrieden geben stellt keine Option dar.
Ich möchte mit intermedialen Verflechtungen arbeiten, ich möchte plagiieren und bewundern, intertextuelle Zusammenhänge erkennen und negieren, Philosophie und Literatur in einer Einheit als Dolchstoß in deinen Rücken treiben, ich möchte wissen, was alte, weise Männer vor meiner Zeit gedacht haben und es in der Luft zerfetzen. Für lächerlich befinden und dann doch wieder stillheimlich bewundern und mir selbst aneignen als wäre es der eine Schluck Wasser, nach dem du dich nachts verzehrst. Ich möchte die Wissenschaft durch andere Künste erfahren, wie sich die Theorie in eurer Praxis manifestiert, welche Bilder durch eure Köpfe geistern, welche Melodie die Schöpfung deiner Gedanken kommentiert. Deinen Anblick bei meinem Anblick von eurem Anblick in Stein meißeln und an Wände nageln. Auf andere Art und Weise Begrifflichkeiten verstehen. Fühlen, Tasten, Schmecken, Riechen, mit beiden Armen bis zu den Ellbogen darin verschwinden. Einander vertrauen, die Visionen zu teilen, eine Utopie zu erschaffen, vor der wir gestern noch Furcht hatten. Das auszusprechen, was wir sonst nie wagten. Das zu begreifen, was die alten, weisen Männer nur durch Worte vermochten zu teilen. Das Feld der geistigen Philosophie auf den Körper zu übertragen, bis die einzelnen Dimensionen einander bedingen, bedauern, wie eitle Geschwister einander misstrauen, um sich anschließend versöhnlich in die Arme zu nehmen und weiterzutanzen, zu dem Bild der Utopie, das über uns wacht. Utopie ist das, was wir alle wollen. Utopie ist das, was ein wir will.
Utopie ist das
was ein Bier will.

Meine Motivation entstammt einer Sehnsucht danach dem Alltäglichen zu entkommen.
Meine Motivation basiert auf dem Vertrauen in das Menschsein.
Meine Motivation beruht auf dem Interesse, das ich der Vorstellung von Utopie seit längerer Zeit entgegenbringe.
Meine Motivation ist vor allem deshalb vorhanden, weil ich den Gedanken schön finde Menschen zu treffen, die auch schöne Gedanken haben.
Meine Motivation schwimmt obenauf.
Meine Motivation isst Seelen auf.
Meine Motivation will jede Möglichkeit versuchen.

Die Wissenschaft vergisst oft auf die Leidenschaft, die Philosophie aber nie.

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tatsachenbericht

schwitzen im sitzen
gähnen im gehen
sich sehnen
im stehen

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zu flus

alles stinkt
panta rhei
alles sinkt
in medias res

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hufe

der waldrand trennt wald ab
ihr tauscht euer können aus
ich schlaf meinen rausch aus
obwohl das mittlerweile mehr zu einem zucken geworden ist
als ruhig dahindämmern
ich bin dämmerungsblind
meine hände sind so kalt
ich press sie mir gegen die stirn
bastel mir brillen aus den einzelnen fingern
welche farben sind das
die bei augenzu trotzdem weiterhin flimmern

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nts

ich bin ich
und das bedeutet einfach nichts

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ßlapp

i dont identify myself with myself

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ßeßi

du ßist so cute ich ßin ganz scharf
es s

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